![]() |
| (c) Technische Universität Darmstadt, Dr. Rikowski |
Link zur Studie "Aitken 2004: Nanoparticles: An occupational hygiene review" (.pdf, 760 KB)
![]() |
| (c) Umicore AG & Co. KG |
Für die Risikobewertung ist entscheidend, ob Nanomaterialien, von denen möglicherweise negative Gesundheitseffekte ausgehen könnten, überhaupt vom Körper aufgenommen werden. Auf der Projektseite von NanoCare wird mit anschaulichen Funktionsgrafiken auf die verschiedenen Wege hingewiesen, wie Nanomaterialien in den Körper gelangen können und es wird weiterhin auf ihre unterschiedliche Bedeutung bei der Risikobewertung von Nanomaterialien hingewiesen.
Das Projekt NanoCare wird unter dem Namen DaNa (Erfassung, Bewertung und breitenwirksame Darstellung von gesellschaftlich relevanten Daten und Erkenntnissen zu Nanomaterialien) unter www.nanopartikel.info weitergeführt.
1. Einatmen durch die Lunge (Inhalativer Pfad)
2. Aufnahme durch die Haut (Dermaler Pfad)
3. Aufnahme über den Verdauungstrakt (Oraler Pfad)
Zusätzlich stellt sich noch die Frage der sog. Zellgängigkeit von Nanopartikeln.
Das EU-Projekt NanoDerm beschäftigt sich mit der Analyse von Haut als Barriere für Nanopartikel. Ziel ist die Entwicklung neuer Methoden (hochauflösende Ionenmikroskopie, Radiotracer) bei Querschnittsuntersuchungen der Haut, um die Fähigkeiten der Haut zu untersuchen, als Barriere gegen Nanomaterialien zu dienen. Getestet wurden Titandioxid und Zinkoxid in Nanoform, die beide in Kosmetikprodukten vorkommen. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die gesunde Haut eine gute Barriere gegenüber Nanomaterialien darstellt und diese nicht über die Haut in den Körper vordringen.
NanoDerm wurde unter Führung der Universität Leipzig von 15 Forschungspartnern EU-weit durchgeführt.
Ein aktueller Bericht der OECD ("Report of an OECD Workshop on Exposure Assessment and Exposure Mitigation: Manufactured Nanomaterials"), der mit Unterstützung der deutschen BAuA und des VCI erstellt wurde, stellt verschiedene Maßnahmen zur Messung, Bewertung und Reduzierung der Exposition mit Nanomaterialien vor.