(c) Rittal GmbH & Co. KG
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Messtechnik

Bei der Methodenentwicklung zur Erfassung von Nanomaterialien wird auf die Erfahrungen mit Feinstäuben und Ultra-Feinstäuben aufgebaut. Dennoch gehen die meisten Expertinnen und Experten davon aus, dass die Messtechniken und -Verfahren weiter verfeinert und nanospezifisch auf die verschiedenen Anwendungskontexte zugeschnitten werden müssen. Insbesondere eine internationale Harmonisierung steht noch aus.

OECD Studie zu Messtechnik und Messverfahren am Arbeitsplatz

Die OECD hat im April 2009  in der Serie zur Sicherheit von künstlich hergestellten Nanomaterialien eine neue Studie zum Thema Messtechnik und Messverfahren am Arbeitsplatz veröffentlicht. (Preliminary Analysis of Exposure Measurement and Exposure Mitigation in Occupational Settings: Manufactured Nanomaterials). Das Dokument bündelt vorläufige Analysen und Empfehlungen und stellt Hintergrundinformationen, Links und Literatur zur Verfügung.

Link zum Downloadbereich "Safety of Manufactured Nanomaterials" der OECD (englische Sprache)

Der im Juli 2009 veröffentlichte Bericht: "Guidance Manual for the Testing of Manufactured Nanomaterials: OECD Sponsorship Programme" gibt Anleitung zur Erstellung von Dossiers, Anwendung von Testprotokollen und -Methoden für die OECD Arbeitsgruppe zu künstlich hergestellten Nanomaterialien (WGMN), die derzeit 14 ausgewählte Nanomaterialien untersucht. Der Leitfaden dient der Qualitätssicherung und Vereinheitlichung der Methoden in den internationalen Arbeitsgruppen.

Link zum Bericht (.pdf, 468 K)

DIN-Normungsausschuss

Im DIN-Normungsausschuss Materialprüfung NA 062-08-17 Arbeitssauschuss Nanotechnologie werden derzeit verschiedene Papiere zu Nanotechnologien bearbeitet. Darunter auch Dokumente zur Messung und Charakterisierung.
Die Dokumente sind teilweise kostenpflichtig.

IFA: Literaturliste zur Messtechnik und Messverfahren

Das IFA (Institut für Arbeitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung) - ehemals BGIA - hat eine umfangreiche Literatursammlung zum Thema "Ultrafeine Aerosole und Nanopartikel am Arbeitsplatz" veröffentlicht.  Desweiteren bietet das IFA ihre Zusammenarbeit für Messungen vor Ort an und stellt auf den Webseiten übersichtliche und umfangreiche Informationen rund um das Thema zur Verfügung.

Link zur Nanotechnologieseite des IFA

BAuA: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

(c) SusTech GmbH & Co. KG
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Die BAuA  berichtet auf ihrem Webportal zu Nanotechnologien am Arbeitsplatz über laufende Forschungsprojekte zur Exposition mit ultrafeinen Partikeln, zur Charakterisierung ultrafeiner Stäube sowie zur Optimierung der Messung von Nanopartikeln an Arbeitsplätzen.

Innerhalb der Projekte werden in verschiedenen Industriezweigen schicht- und personenbezogene Messungen durchgeführt. Ziel ist es, erste Aussagen zur Anzahlkonzentration von ultrafeinen Partikeln und deren Größenklassierung zu erhalten. Ein weiteres Projekt der Fachgruppe 4.5 beschäftigt sich mit der Optimierung der Messgeräte.

Link zur Übersichtsseite der BAuA

NIOSH (USA): Konsultationsverfahren zu Messtechniken und -Verfahren

Das National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) führt im Rahmen seines Projektes "Approaches for Safe Nanotechnology" ein Konsultationsverfahren durch,  in dem verschiedene Messtechniken erläutert werden und von Stakeholdern kommentiert werden können.

Informationen zu den folgenden Messtechnologien / -Verfahren finden sich dort:

  • Size-fractionated aerosol sampling
  • Real-time aerosol sampling
  • Surface area measurements 
  • Particle number concentration measurement
  • Surface Area Estimation

Link zur Übersichtsseite von NIOSH

Verband der Chemischen Industrie e.V (VCI)

Der VCI veranstaltete am 19.04.2007 in Frankfurt am Main einen Stakeholder-Dialog zum Thema "Best-Practice zu Messverfahren, Schutzmaßnahmen und Kommunikation" . Zentraler Inhalt war der aktuelle Stand der verfügbaren Messverfahren und deren Leistungsfähigkeit zur Messung luftgetragener (=aerosoler) Nanopartikel.

Link zur Seite

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