Neben zahlreichen Studien und einem vielseitigen Informationsangebot im Internet stellt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verschiedene Broschüren zur Verfügung, die verständlich über Nanotechnologien informieren.
Die im März 2009 erschienene Informationsbroschüre "Nanos Überall - Nanotechnologie im Alltag" richtet sich direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher und kann sowohl direkt von der Website heruntergeladen als auch kostenlos als Faltblatt bestellt werden.
Die im Jahr 2008 erschienene Studie "Aus dem Labor auf den Teller - Die Nutzung der Nanotechnologie im Lebensmittelsektor" steht ebenfalls kostenlos im Netz zur Verfügung.
Darüber hinaus hat der BUND eigene "Kriterien zur Kontrolle von Nanotechnologien und Nanomaterialien" in einer Broschüre zusammengefasst.
Link zur Broschüre "Kriterien zur Kontrolle von Nanotechnologien und Nanomaterialen" (PDF. 3MB)
Link zu Broschüre "Nanos Überall - Nanotechnologie im Alltag" (PDF. 2MB)
Unter dem Titel "Ethische Aspekte der Nanotechnologie" hat die Ev. Kirche Deutschland im Mai 2007 Stellung zum Thema Nanotechnologien bezogen. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) geben in der 32-seitige Publikation einen Überblick über die vielfältigen Anwendungsbereiche, mögliche Risiken für Gesundheit und Umwelt, Defizite bei der Technikfolgenabschätzung und bei der Regulation der Anwendung der Nanotechnologien. Weiter werden ethische Bewertungsmaßstäbe aus christlicher Perspektive entwickelt.
Die IG BCE stellt auf ihren Seiten einen Bereich "Schwerpunktthema Nanotechnologie" bereit. Unter anderem finden sich Informationen zu folgenden Themen:
Das Öko-Institut in Freiburg hat im November 2008 die Broschüre "Nano Maßstäbe" herausgegeben. Auf Grundlage des im Juni 2007 vorgestellten Positionspapiers "Chancen nutzen, Risiken rechtzeitig erkennen und vermeiden” sollen darin Ansatzpunkte für eine nachhaltige Gestaltung der Nanotechnologien aufgezeigt werden. Darüberhinaus werden die einzelnen Projekte des Öko-Instituts zum Thema Nanotechnologien vorgestellt.
Die Broschüre ist auch für interessierte Verbraucher geeignet, da sie viele grundlegende Zusammenhänge und problematische Fragen erläutert.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) fordert von Politik und Industrie mehr Risiko-Forschung, eine Zulassungs- und Kennzeichnungspflicht für Nanoprodukte sowie mehr Transparenz über potentielle Chancen und Risiken. Es müsse sichergestellt werden, dass Nanoprodukte für die Gesundheit der Verbraucher, aber auch für die Umwelt dauerhaft unbedenklich seien. Die Kernforderungen sind in einem Positionspapier festgehalten.
In der Reihe "Themenmodule zur Verbraucherbildung" ist auf den Seiten der vzbv auch eine Unterrichtseinheit für Lehrer und Schüler der Sekundarstufe II verfügbar. Die Einheit mit dem Titel "Nanotechnologien – Konzepte, Perspektiven, Risiken" wurde von Wissenschaftsjournalist Nils Boeing erstellt und wird für 1-2 Doppelstunden empfohlen.
Link zum Dokument (.pdf, 350.93 KB)
Einen guten Überblick zum Thema Nanotechnologien aus Verbrauchersicht bekommt man auch durch die vom VZBV herausgegebene Broschüre "Im Reich der Winzigen".
Link zur Broschüre (.pdf, 411,56 KB)
Bei Fragen zu Nanotechnologie-Produkten können sich Verbraucherinnen und Verbraucher an die jeweile Verbaucherzentrale des Bundeslandes wenden. Kontaktdaten finden sich unter: