Das Projekt CellNanoTox beschäftigt sich mit der Abschätzung von Risiken bezüglich der toxikologischen Effekte von Nanopartikeln für den menschlichen Organismus. Ziel ist es, ein innovatives, multidisziplinäres Set von Testverfahren und Indikatoren zu entwickeln, dass ein toxikologisches Profil von Nanomaterialien erlaubt. Das Forschungskonsortium wird unter Beteiligung von Industrieunternehmen neues Wissen zu Toxizität generieren und Empfehlungen und Richtlinien erarbeiten.
Das Projekt ist Teil des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU, begann Ende 2006 und hat eine Laufzeit von 42 Monaten.
Co-Nanomet ist ein europäisches Forschungsprojekt, das die Entwicklung von Messstrategien und Messtechniken sowie deren Standardisierung und Harmonisierung vorantreiben soll. Ziel ist es, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu unterstützen und die verschiedenen europäischen Initiativen in diesem Themenfeld zusammenzuführen.
Fünf Themenfelder werden bearbeitet:
Das Projekt ist Teil des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU, Anfang 2010 soll ein Strategiepapier veröffentlicht werden.
Im Zuge des von der EU-Kommission finanzierten und 2009 beendeten Projekts DEEPEN (Deepening Ethical Engagement and Participation in Emerging Nanotechnologies) wurde der Abschlussbericht mit dem Titel "Reconfiguring Responsibility - Deepening Debate on Nanotechnology" veröffentlicht.
Der Bericht fordert demokratischere Entscheidungsstrukturen in Technologiedebatten. Die Autoren kritisieren, dass es nur begrenzte Möglichkeiten gibt, die Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen. Die Notwendigkeit einer öffentlichen Debatte, vor allem in Bezug auf neue Technologien, wie z.B. Nanotechnologien, steht im Mittelpunkt der Studie.
Der Bericht ist Ergebnis einer dreijährigen Projektarbeit mit führenden europäischen Einrichtungen, koordiniert von der Universität Durham, UK.
Das bereits abgeschlossene Forschungsprojekt DIPNA untersuchte das Verhalten menschlicher Abwehrzellen auf Interaktionen mit Nanopartikeln (NP), Resultate und Empfehlungen sind auf der Website einsehbar.
Das Projekt untersuchte Auswirkungen von vier verschiedenen Nanopartikeln in gelöster und trockener Form auf verschiedene Zelltypen. Dafür wurden u. a. in-vitro Tests zur Wechselwirkung zwischen künstlichen Nanopartikeln und Körperzellen durchgeführt. Zusätzlich wurde ein entsprechendes Zellmodell entwickelt und geprüft.
Das Projekt wurde durch das 6. EU Rahmenforschungsprogramm finanziert.
Das vom britischen Umweltministerium (Defra) in Aufrag gegebene und bereits abgeschlossene EMERGNANO-Projekt hatte die systematische Bewertung von laufenden Studien zu Umwelt- und Gesundheitsaspekten von Nanotechnologien zum Ziel. Im März 2009 wurde der Schlussbericht, welcher 200 Seiten umfasst, veröffentlicht.
Um die Forschungsaktivitäten der Europäischen Union bzw. ihrer Mitgliedstaaten zu fördern, zu koordinieren und somit international wettbewerbsfähig zu bleiben wurde im Jahr 1984 das 1. Forschungsrahmenprogramm beschlossen. Dieses umfasste ein Gesamtvolumen von 3,3 Mrd. Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren.
2007 wurde bereits das 7. Forschungsrahmenprogramm (FRP) mit einem Gesamtvolumen von mittlerweile über 50 Mrd. Euro verabschiedet. Seit dem 6. FRP wurden verschiedene Projekte im Bereich der Nanotechnologien aufgenommen und umfassen heute im 7. FRP zusammen mit dem Bereich Werkstoffe und neue Produktionstechnologien ein Volumen von ca. 3,5 Mrd. Euro.
Auf der Website zum 7. Forschungsrahmenprogramm kann man sich über neue Ausschreibungen informieren und Informationen über laufende und abgeschlossene Projekte erhalten.
Dieses Projekt (finanziert aus dem 7. EU Forschungsrahmenprogramm) hat zum Ziel, die Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und die Zusammenarbeit zwischen Forschern im Bereich der Nanotechnologien zu erhöhen. Dies geschieht durch ein Online-Archiv zu Studien sowie durch Netzwerk-Tools.
Das im September 2008 abgeschlossene Projekt IMPART (Improving of the understanding of the impact of nanoparticles on human health and the environment) hat den aktuellen Wissensstand zu gesundheitlichen und umweltbezogenen Effekten von Nanopartikeln zusammengestellt und Empfehlungen für die EU hinsichtlich zukünftiger Forschungsstrategien abgegeben. IMPART stärkte den Austausch zwischen verschiedenen regionalen, nationalen und internationalen Initiativen zur Risikoforschung von Nanomaterialien, um Mehrfachaufwand zu reduzieren, Wissen zu bündeln und die Zusammenarbeit verschiedener Netzwerke zu vereinfachen.
Die Ergebnisse des Projekts stehen auf der Website zum Download zur Verfügung.
Das aus dem FP7 (Seventh Framework Programme) der EU initiierte und finanzierte Projekt 'NHECD' (Nano health-environment commented database) zielt darauf ab, eine neue, frei zugängliche Onlinedatenbank zu bestehendem Wissen über Auswirkungen von Nanopartikeln auf Gesundheit und Umwelt einzurichten und damit die Sicherheit im Umgang mit Nanopartikeln generell zu erhöhen.
Die Datenbank soll so gestaltet werden, dass neues Wissen automatisch und aktuell implementiert werden kann. Der hohen Anzahl an Neuveröffentlichungen im Bereich Nanotechnlogien soll die Datenbank durch innovative Textauszugsmechanismen gerecht werden, bereits bestehende Datenbanken werden eingebunden. Außergewöhnlich an der Datenbank ist das Ziel, verschiedenste Benutzergruppen gleichzeitig anzusprechen und mit zielorientiertem Inhalt zu versorgen. Der Aufbau der Datenbank läuft bereits und soll bis Ende 2012 fertiggestellt werden.
Pressemitteilung auf der Cordis-Webseite in englischer Sprache
NanoBio-RAISE ist ein bereits abgeschlossenes Projekt des 6. Forschungsrahmenprogrammes der EU, welches zum Ziel hatte, mögliche gesellschaftliche Probleme der Entwicklung von Nanobiotechnologie frühzeitig zu entdecken und Bedenken der Bürger zu beantworten.
Resultate und Empfehlungen finden Sie auf der Webseite des Projektes.
Das Projekt NanoCode (finanziert unter dem 7. Forschungsrahmenprogramms der EU) soll einen Rahmen für die Implementierung des von der Europäischen Kommission entwickelten Code of Conduct im Bereich Nanowissenschaften/Nanotechnologien auf EU-Ebene schaffen.
Das Projekt wurde im Januar 2010 begonnen und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.
NANODERM ist ein von der EU finanziertes und bereits 2007 abgeschlossenes Projekt unter Beteiligung von zwölf Instituten.
Ziel des Projektes war die Untersuchung der Barrierefunktion gesunder Haut gegenüber Nanomaterialien, die in Kosmetika wie z.B. Sonnencremes verwendet werden. Darüber hinaus gehört die Entwicklung neuer Methoden (hochauflösende Ionenmikroskopie, Radiotracer) bei Querschnittsuntersuchungen der Haut zu den wichtigen Ergebnissen des Projekts.
Auf der Website steht der Abschluss-Bericht zum download bereit.
NanoInteract, finanziert im Rahmen des 6. EU Forschungsrahmenprogrammes und bereits abgeschlossen, beschäftigte sich mit der Aufklärung der Wechselwirkungen von synthetischen Nanopartikeln mit lebenden Systemen.
Vorrangig sollte der Frage nachgegangen werden, ob und wie synthetische Nanopartikel in die Zelle eindringen und welche Eigenschaften der Nanopartikel (Größe, Form, Oberfläche usw.) dieses Verhalten beeinflussen.
Auf der Website des Projekts finden sich Ergebnisse und wissenschaftlichen Veröffentlichungen hierzu.
Das bereits abgeschlossene und durch das 6. Forschungsrahmenprogramm geförderte Projekt NANOKER hatte die Entwicklung von Nanokeramiken für Anwendungen, die mit herkömmlichen Materialien nicht möglich sind zum Ziel. Bei der Projektdurchführung wurden auch Umweltfragen und mögliche Risiken bei der Verwendung von Nanomaterialien angesprochen , um das Bewusstsein der Projektpartner hierfür zu schärfen. Weiterhin wurden technische Detailfragen zum sicheren Umgang mit Nanomaterialien und zur Entwicklung von Richtlinien für das Management bestehender und die Planung zukünftiger Laboranlagen diskutiert.
NANOMMUNE ist ein Projekt zur Untersuchung der Effekte von synthetischen Nanomaterialien auf das Immunsystem (toxisches Potenzial der Nanomaterialien) und mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Teil des Projekts ist die Charakterisierung von Nanomaterialien sowie die Entwicklung geeigneter Testverfahren (in vitro und in vivo).
NANOMMUNE ist idurch das 7. EU Forschungsrahmenprogramm gefördert und läuft bis Ende 2011.
Hauptziel des Projektes NANO-STRAND war es, Roadmaps (Leitlinien) für die zukünftige Normungs- und Standardisierungsarbeit in Europa und die damit zusammenhängende Forschung zu erarbeiten. Dabei wurden Forschungsinstitute und Unternehmen aus der ganzen Welt ebenso einbezogen wie nationale, europäische und internationale Normungsorganisationen.
Das durch die EU (6.FRP) geförderte Projekt ist bereits abgeschlossen. Weitere Informationen sowie die erarbeiteten Roadmaps können auf der Website des involviert gewesenen Deutschen Instituts für Normung abgerufen werden
Link zur Übersichtsseite von Nano-Strand auf der Seite des Deutschen Instituts für Normung
Das bereits abgeschlossene und durch das 6. Forschungsrahmenprogramm geförderte EU-Projekt hatte das Ziel, am Beispiel von ausgewählten Nanopartikeln die Exposition am Arbeitsplatz zu beschreiben und Aussagen zum Beispiel über die Verteilung oder das Agglomerationsverhalten zu treffen. Im Fokus der Forschungen standen insbesondere genotoxische Effekte und Entzündungsprozesse in den Atemorganen sowie Fragen der Mikrozirkulation im Organismus.
Auf der Website des Projekts wird auf verschiedene Veröffentlichungen verwiesen.
NanoSAFE I ist ein bereits abgeschlossenes Projekt aus dem 5. EU Forschungsrahmenprogramm. Das Projekt wurde nach Abschluss als NanoSAFE II fortgesetzt ( hierzu finden Sie weiter unten Informationen).
Ziel des Projekts war die Sammlung von verfügbaren Informationen aus öffentlichen und privaten Quellen über Chancen, aber auch über potentielle Risiken bei der industriellen Produktion von Nanopartikeln, die Beurteilung des Risikos am Arbeitsplatz für Konsumenten und die Umwelt sowie die Erarbeitung von Empfehlungen zur rechtlichen Regulierung und "codes of good practice" zur Vermeidung jeglicher Gefahren.
Im Bericht wurden Informationen aus wissenschaftlicher Literatur, Projektstudien von Partnerorganisationen, Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzorganisationen zusammengefasst, ebenso wie auch die nationale und europäische Gesetzgebung. Literaturdatenbanken, Ergebnisse entsprechender Workshops und Konferenzen, wie auch Internetrecherchen und Experteninterviews wurden als Informationsquellen genutzt.
Mit NanoSAFE II wird das Vorgängerprojekt (NanoSAFE I, siehe weiter oben) im 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union fortgesetzt.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Instrumenten zur Risikobewertung und zum Risikomanagement, um eine sichere industrielle Produktion von Nanopartikeln zu gewährleisten. Behandelt wird eine begrenzte Fallauswahl, die für die wichtigsten Charakteristika von Partikeln , Produktionsprozessen und angeschlossenen Risiken repräsentativ sind. Zwei Typen von Risiken, das Explosionsrisiko bei Herstellungsprozessen und Gesundheitsrisiken durch Exposition mit Nanopartikeln sollen näher beleuchtet werden.
NanoSAFE II ist in folgende Subprojekte aufgeteilt:
Auf der Website befinden sich außerdem acht Broschüren (sog. "Dissemination Reports"), die auf leicht verständliche Weise praxisrelevante Ergebnisse und Empfehlungen für Sicherheit bei Produktion und im Umgang mit Nanomaterialien beinhalten. Die Broschüren beschäftigen sich untern anderem mit Themen wie passende Schutzkleidung, Entflammbarkeit und Messbarkeit von Nanomaterialien oder Toxizität und sind in englischer Sprache verfasst.
Link zu den NanoSAFE II-Broschüren zum Sicheren Umgang mit Nanomaterialien
NanoTest ist ein kollaboratives Forschungsprojekt aus dem 7. EU Forschungsrahmenprogramm.
Ziel ist es, neue und alternative Testverfahren und Strategien zur Charakterisierung von Nanomaterialien zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwickklung von in-vitro und in-vivo Testverfahren, die für die Risikobewertung von Nanomaterialien verwendet werden können.
NanoTox ist ein unter dem 6. Forschungsrahmenprogramm der EU gefördertes, bereits abgeschlossenes Projekt.
Ziel war, die Untersuchung von toxikologischen Auswirkungen von Nanopartikeln auf die Gesundheit des Menschen und die Umwelt voranzutreiben. Folgende Themen wurden behandelt:
Auf der Website befindet sich eine ausführliche Beschreibung des Projektes sowie Empfehlungen für den gesellschaftlichen Umgang mit Nanopartikeln.
Das bereits abgeschlossene EU-Projekt NANOTRANSPORT beschäftigte sich mit am Arbeitsplatz freigesetzten Nanopartikeln, die sich in der Luft frei bewegen, Änderungen der physikalischen Eigenschaften dieser Teilchen sowie ihrer Toxikolgität. Ergebnisse, Empfehlungen und ein ausführlicher Abschlussbericht können auf der Website des Projekts eingesehen werden.
ObservatoryNANO wird unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU durchgeführt und hat zum Ziel Die Entwicklung der Nanotechnologien auf europäischer Ebene zu beobachten und zu bewerten und mit dieser Expertise Gesetzgeber und Entscheidungsträger zur Seite zu stehen.Beobachtet werden sollen wissenschaftliche und technologische Trends, wirtschaftliche Entwicklungen Es werden wissenschaftliche und technologische Daten (peer-reviewed Veröffentlichungen, Pa aber auch ethische und gesellschaftliche Aspekte.
Auf der Website findet man diverse Analysen und Berichte zu den verschiedenen Schwerpunkten des Projekts.
Particle_Risk (6. Forschungsrahmenprogramms der EU, bereits abgeschlossen) beschäftigte sich mit dem Aufbau einer Datenbank zu fünf Partikelarten. Im Zentrum der Forschungen standen mögliche negative Effekte, die mit der Exposition dieser Materialien auf dem Luftweg oder durch die Nahrungsaufnahme verbunden sind.
TECHNOLIFE ist ein EU-gefördertes Projekt (7. Forschungsrahmenprogramm), welches von der Universität Bergen (NO) in Zusammenarbeit mit dem JRC und Universitäten aus sechs EU-Ländern koordiniert wird. Ziel des Projektes ist es, ein Rahmenprogramm zu entwickeln, das die europäische Politik befähigen soll, ethische Bedenken besser zu integrieren.
Das qualitative Forschungsprojekt konzentriert sich auf folgende Themen: Informations- und Kommunikationstechnologie, bildgebende Verfahren und ''converging technologies''.