Der Verband der Chemischen Industrie (CEFIC) begann 2007 den Stakeholder-Dialog "Enabling Responsible Innovations of Nanotechnology". Ziel des Dialogs ist die Integration der verschiedenen nationalen Stakeholder-Perspektiven auf EU-Ebene. In der Vorbereitungsphase wurden Interviews mit CEFIC-Mitgliedern in fünf europäischen Ländern durchgeführt, um Gemeinsamkeiten und Gegensätze zu evaluieren. In weiteren Phasen wurden Themen der gemeinsamen Arbeit definiert und diese mit externen Stakeholdern diskutiert.
Link zum CEFIC Stakeholder Engagement Workshop
Link zur Dialogdokumentation der Veranstaltung vom 25. Juni 2008 (.pdf, 359 KB)
Unter dem Titel "Nanotechnologies: le point sur les débats, des orientations pour demain" (zu Deutsch: "Nanotechnologien: Diskussionsstand, Orientierungen für morgen") erstellte Cité Des Sciences im Auftrag des französischen Ministeriums für Hochschulbildung und Forschung sowie dem Industrieministerium eine Studie zur Wahrnehmung und Bewertung der Nanotechnologie aus Sicht der zentralen Akteure. Im Vorfeld diskutierten Teilnehmer öffentlicher Debatten mit Bürgervertretern, Verbands- und Vereinigungsmitgliedern und Mitgliedern unterschiedlicher Expertengruppen Empfehlungen, Erwartungen und Fragen zur Nanotechnologie. Abschließend erfolgten Stellungnahmen von Experten.
Der Abschlussbericht liefert einen Gesamtüberblick über Kernfragen zu Nanotechnologien in Frankreich.
Link zum Abschlussbericht in französischer Sprache (.pdf, 1,93 MB)
CONANO ist ein Dialogprojekt zwischen Novartis International AG, Ciba Spezialitätenchemie AG, Öko-Institut e.V., Österreichisches Ökologie Institut und Stiftung Risiko-Dialog. Ziel war eine vergleichende Nutzen-Risiko-Analyse von abbaubaren und nicht abbaubaren Nano-Delivery-Systemen sowie konventionellen Mikro-Delivery-Systemen in pharmazeutischen und kosmetischen Anwendungen. Gemeinsam wurde geprüft, ob durch den Einsatz von Nanomaterialien neue, spezifische Risikopotenziale entstehen können. Gemeinsamkeiten und Differenzen der Gruppe wurden durch Dialogprofile deutlich gemacht. Als Ergebnis des Dialogs bestätigten beiden Unternehmen eine Ausrichtung ihrer Forschungsstrategien auf abbaubare Nanomaterialien.
Link zum Schlussbericht (.pdf, 799 KB)
DG Sanco (Directorate General on Health and Consumer Protection) organisiert eine jährlich stattfindende Dialogveranstaltung im Bereich Nahrungsmittel, Konsumenten und Gesundheit mit dem Titel "Nanotechnologies Safety for Success Dialogue: The Food, Consumer, and Health Policy Perspective".
Bereits im Jahr 2004 wurde von DG SANCO eine Veranstaltung zum Thema Nanorisiken organisiert: Link zum Ergebnisdokument (.pdf, 3.3 MB)
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen (in englischer Sprache) finden sich auf folgenden Seiten:
Dialogveranstaltung 2007 ("First Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue")
Dialogveranstaltung 2008 ("2nd Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue Workshop")
Dialogveranstaltung 2009 (3rd Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue)
Die Veranstaltung findet seit 2003 alle zwei Jahre statt und wird von der EU-Kommission und dem Mitgliedsland mit EU-Ratsvorsitz organisiert. Das Konferenzprogramm beinhaltet neben Vorträgen, Workshops und Ausstellungen auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit über kommunikative Aktivitäten. Nähere Informationen zu den einzelnen EuroNanoForum-Veranstaltungen finden Sie auf den jeweiligen Websites.
FramingNano ist eine internationale multi-stakeholder Dialogplattform zur Begleitung einer verantwortungsvollen Entwicklung von Nanowissenschaften und Nanotechnologien. Das Projekt wird im Rahmen des 7. Rahmenforschungsprogramms der EU durchgeführt und begleitet. Die Laufzeit des Projekts ist auf zwei Jahre angesetzt. Seit Mai 2008 beschäftigt sich FramingNano mit der Weiterentwicklung eines Regierungsplanes für Nanotechnologien, der sich mit den potentiellen Risiken dieser Technologie auseinandersetzt. Ziel des Projekts soll dabei die Schaffung eines offenen, internationalen Multi-Stakeholder-Dialoges mit wissenschaftlichen, institutionellen und industriellen Kreisen und der breiten Öffentlichkeit sein, um Lösungen für die Regulierung der Nanotechnologien zu finden.
Das Projekt NanoCap wurde während der Jahre 2006 bis 2009 durchgeführt und hatte zum Ziel, die Kapazitäten der Nanotechnologien zu erweitern. Ziel von NanoCap war es, Gewerkschaften und Umweltverbände zu unterstützen, um eine Position zur Nanotechnologie und zur Teilnahme an der öffentlichen Debatte um sie herum zu entwickeln.
NanoCap steht für "Nanotechnology Capacity Building NGOs" und ist ein Teil des 6. EU Forschungsrahmenprogramms.
Die britische Organisation "involve" hat die Nanotechnology Engagement Group (NEG) ins Leben gerufen, eine Institution, die ein neues Denken und neue Verfahren bei Bürgerbeteiligungen im Bereich Nanotechnologie anregen soll. Dies soll durch Erfassung der bisherigen Lernprozesse von bestehenden Beteiligungsprojekten geschehen. Weiter sollen Empfehlungen für zukünftige Forschungsvorhaben und Verfahren in diesem Gebiet gegeben werden. Die NEG wird gefördert vom Britischen Wirtschaftsministerium (Office of Science and Innovation).
Link zur Nanotechnologieseite des Office of Science and Innovation's (OSI).
Link zum Abschlussbericht der Nanotechnology Engagement Group (NEG)(.pdf, 809.13 KB)
NanoImpactNet ist ein multidisziplinäres Europäisches Netzwerk zu den Gesundheits- und Umweltgefahren und Auswirkungen von Nanomaterialien. Hauptziele des Projekts sind es, die Kommunikation zwischen Stakeholdern und der Europäischen Kommission zu verbessern sowie Forschungsprojekte der Nanotoxizität zu führen.
Das Projekt ist ein Teil des 7. EU Forschungsrahmenprogramms.
Greenpeace und die britische Tageszeitung The Guardian haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universitäten Cambridge und Newcastle ein britisches Projekt mit Namen "NanoJury" ins Leben gerufen. Dieses Komitee aus 20 Bürgern hat nach fünfwöchiger Beratung mit Experten und Kritikern zehn Empfehlungen an Politik und Forschung herausgegeben. Öffentliche Gelder sollen demnach vor allem in langfristige Themen (Umwelt, Gesundheit) investiert werden. Außerdem sollen künstliche Partikel vor einer Freisetzung in die Umwelt daraufhin getestet werden, ob es sich bei ihnen um neue Stoffe handelt. Eine Kennzeichnungspflicht für diese Stoffe wird ebenfalls gefordert.
Link zu Empfehlungen der NanoJury (.pdf, 51 KB)
Hauptziel des bereits abgeschlossenen, europäischen Nanologue-Projektes war es, den aktuellen Stand und die wichtigsten Positionen in der gesellschaftlichen und wissenschaftlen Diskussion um soziale, ethische und rechtliche Aspekte von Nanotechnologien zusammenzutragen. Mit Hilfe von Literaturstudien, Stakeholder-Interviews und -workshops konnte eine Grundlage für die öffentliche Diskussion über Vorteile und Risiken verschiedener Nanotechnologie-Anwendungen geschaffen werden.
Die im Rahmen des Projektes gewonnenen Erkenntnisse wurden in drei Zukunftsszenarien "Disaster recovery", "Now we're talking" und "Powering ahead" dargestellt.
Dieses bereits abgeschlossene Projekt beschäftigt sich mit Partizipationsprozessen (Beteiligungsverfahren mit Bürgerinnen und Bürgern) zur Sicherheit von Mensch und Umwelt, ethischen und moralischen Fragestellungen sowie Wahrnehmung von Risiko und Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt hierbei auf einem direkten, gezielten und kontinuierlichen gesellschaftlichen Dialog.
Die Ziele sind wie folgt:
Projektbeginn - Projektende: 03.08 - 08.09
In der Schweiz findet jährlich im Rahmen der NanoEurope eine Konferenz zu Fragen der Gesetzgebung statt, in der die Expertinnen und Experten in Dialoggruppen eingebunden werden. Die Veranstaltung mit dem Namen NanoRegulation ging im Jahr 2009 bereits in die fünfte Runde. Auf der Website des Veranstalters, der Innovationsgesellschaft mbH finde sich weitere Informationen.
Link zur Website des Veranstalters "Die Innovationsgesellschaft mbH"
Link zum Download des Ergebnisberichts (.pdf, 565 KB)
Link zu weiteren Informationen zu den Resultaten TA SWISS
Link zum Download der Infobroschüre "Know Your Nano!" in englisch (.pdf, 510 KB)