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Kompetenzatlas Materialtechnologien in Hessen

Räumliche Verteilung der Materialtechnologie-Kompetenzen in Hessen

Industrieunternehmen
Die Standorte der Werkstoffbranche in Hessen sind geographisch sehr unterschiedlich verteilt. Das Rhein-Main-Gebiet von Hanau bis Wiesbaden, von Darmstadt bis Friedberg, nimmt dabei für die gesamte Branche eine dominante Rolle ein. Zusätzlich sind im westlichen Mittelhessen Optik- und Elektronik-Unternehmen und in Nordhessen Unternehmen der Verkehrstechnik und des Maschinenbaus vertreten. In ganz Mittel- und Nordhessen sind außerdem die Materialverarbeitung durch Formgebung und Oberflächentechnik und der damit verbundene Werkzeugbau verbreitet.

Die Verteilung folgt oft historischen Entwicklungen oder auch dem Einfluss von Forschungseinrichtungen, die neue Zentren bilden für die Ansiedlung von Unternehmen, vor allem auf dem Gebiet der neuen Technologien.


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Herstellung
von Metall, Keramik/Glas und Kunststoff
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Verarbeitung
mittels Formgebung, Fügen und Oberflächentechnik
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Komponentenfertigung
für diverse Anwendungsbranchen
























Forschungseinrichtungen
Standorte der Forschung sind neben den Forschungsabteilungen der größeren Unternehmen die Hochschulen und einige nicht-universitäre Forschungseinrichtungen, wie das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt mit 5 Forschungsgebieten, die neu gegründete Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (IWKS) mit den benachbarten Standbeinen Hanau und Alzenau sowie das Dechema-Forschungsinstitut in Frankfurt.

An der Technischen Universität Darmstadt befassen sich mehrere Fachbereiche mit Werkstoffen: Der Fachbereich Maschinenbau umfasst mit dem Zentrum für Konstruktionswerkstoffe auch die Landesmaterialprüfanstalt. Der Fachbereich Material- und Geowissenschaft ist mit 13 werkstoffbezogenen Fachgebieten einer der größten grundständigen Fachbereiche in Deutschland. Das Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen ist dem Institut für Massivbau angeschlossen. An der Hochschule Darmstadt ist die Materialtechnologie stark auf die Kunststofftechnik fokussiert.

Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel gehört zum Fachbereich Maschinenbau und ist wichtiger Ansprechpartner für die Unternehmen in Nordhessen. Das "Center for Interdisciplinary Nanostructure Science and Technology" CINSaT koordiniert darüber hinaus die materialwissenschaftslichen Aktivitäten von über 20 Fachgebieten, die sich mit Nanotechnologie beschäftigen. Auch an der Uni Gießen hat sich ein übergreifendes "Labor für Materialforschung" aus Arbeitsgruppen der Fachbereiche Chemie und Physik gebildet. An der Uni Marburg sind Arbeitsgruppen der Fachbereiche Physik und Chemie im "Wissenschaftlichen Zentrum Materialwissenschaft" WZMW zusammengefasst und beschäftigen sich insbesondere mit Fragestellungen der Halbleiterphysik, der Oberflächenphysik und der Optik. An der Technischen Hochschule Mittelhessen, namentlich am Standort Friedberg, ist die Werkstofftechnik Teil des Fachbereiches Maschinenbau.
Kompetenzatlas Materialtechnologien in Hessen
Materialwissenschaftliche Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen
Dargestellt ist jeweils die Zahl der Fachgebiete an der jeweiligen Einrichtung sowie die Art der Einrichtung (außeruniversitäres Forschungsinstitut, Fachhochschule oder Universität).

































Netzwerke
Darüber hinaus tragen einschlägige technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, die ihren Sitz in Hessen haben, wesentlich zur Vernetzung der Werkstoffbranche bei:


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